Aktuelle Themen 2021

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Februar2021

Januar 2021


Beitrag vom 06. April 2021

Humus

Als Humus wird im Allgemeinen die Gesamtheit der auf und im Boden vorkommenden abgestorbenen pflanzlichen und tierischen Stoffe sowie deren Umwandlungsprodukte verstanden. Bei der Humifizierung werden neben Wasser und Kohlenstoffdioxid auch essentielle Nährelemente für Pflanzen freigesetzt (z. B. Stickstoff, Phosphor, Calcium, Eisen und Magnesium). Humus besteht aus Streu- und Huminstoffen. Er bindet Nährstoffe und Wasser aber auch Schadstoffe. Daneben besitzt er eine Pufferfunktion bei Änderung des pH-Wertes und hat einen positiven Effekt auf das Bodenleben. Dadurch, dass Humus einen positiven Effekt auf die Bodenaggregatstabilität besitzt, mindert er die Bodenerosion und -verschlämmung. Der Humusgehalt in Ackerböden ist durch eine reduzierte Bodenbearbeitungsintensität, den Viehbesatz, eine weitreichende Fruchtfolge und die Düngung grundsätzlich steuerbar. Einen weiteren Einfluss haben die nicht veränderlichen Standortfaktoren, wie z. B. die Bodenart und das Klima. Bei einem C/N-Verhältnis von unter 20:1 erfolgen ein schneller Abbau sowie eine N-Freisetzung. Ist das C/N-Verhältnis hingegen über 25:1, so ist der Abbau der org. Substanz gehemmt. In unserem Beratungsgebiet konnte durch Bodenproben ein überwiegend schwacher bis mittlerer Humusgehalt (1-3,9 %) ermittelt werden. Im Verhältnis zum Kohlenstoff ist in unseren Böden häufig viel N gebunden (C/N <10). Enge C/N-Verhältnisse führen zu einer raschen Umsetzung der organischen Substanz und zur Freisetzung von unter anderem Stickstoff. Dieser sollte in der Düngeplanung berücksichtigt werden. Ziel ist es, das C/N-Verhältnis langfristig zu erweitern. Dies kann durch die Zufuhr von stickstoffarmen organischen Düngern sowie die Abfuhr von Stickstoff (negative Salden) erfolgen. Dieser Prozess ist langwierig und dauert je nach Höhe des Entzugs mehrere Jahrzehnte. Die AGLW führt diesbezüglich weitere Versuche durch.

AGLW, 06623-933207


Beitrag vom 22. März 2021

Gutes aus Waldhessen e. V. - Seit März Unterstützung in der Geschäftsstelle des Vereins

Seit dem 1. März 2021 verstärkt Frau Ribana Bergmann, als Geoökologin und Agrarwissenschaftlerin, uns dabei Wege der regionalen Wertschöpfung zu ebnen und Kreisläufe zu schließen, um die bäuerliche Landwirtschaft in der Region zu erhalten und zu fördern. Sie wird insbesondere für die Bereiche, Öffentlichkeitsarbeit, Umweltbildung, aber auch Fördermittelakquise, Vernetzung und Veranstaltungsorganisation zuständig sein. Sie erreichen Frau Bergmann unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Corona-bedingt bitte wir um telefonische Anmeldung, wenn sie einen Besuch in unserer Geschäftsstelle planen.

Weitere Infos über die neue Arbeitsstruktur finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de

Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209


Beitrag vom 08. März 2021

Antragsverfahren „Gemeinsamer Antrag“ (GA) 2021

Die Antragskampagne Gemeinsamer Antrag 2021 wird erstmals ‚online‘ durchgeführt. Die entsprechenden Anmeldeinformationen wurden vorab bereits durch den Fachdienst Ländlicher Raum mitgeteilt, es erfolgt zusätzlich noch eine schriftliche Mitteilung durch die Wirtschafts- und Infrastrukturbank Hessen. Der Zugang funktioniert mit der gleichen Nutzer- und Passwortkennung wie bei der ZID (Zentrale InVeKoS-Datenbank), die bereits seit Jahren für die Übertragung von Zahlungsansprüchen genutzt wird. Das Antragsportal soll voraussichtlich zum 15.03.2021 freigeschaltet werden, die Antragsfrist endet in diesem Jahr am 17. Mai.

Sofern sich im Rahmen der Antragsbearbeitung Problemstellungen ergeben, stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen des Sachgebietes Förderung zur Verfügung (06621/87-2255, -2226, -2222, -2230, -2221).


Beitrag vom 19. Februar 2021

Eutrophierte Gebiete

Neu zu den nitratbelasteten Gebieten (rote Gebiete) sind die eutrophierten Gebiete (gelbe Gebiete) hinzugekommen. Betroffen sind etwa 34% der landwirtschaftlich genutzten Fläche in Hessen. In den gelben Gebieten liegt der Fokus auf der Phosphatbelastung. Landwirte mit Anbauflächen in diesen Gebieten müssen mind. alle zwei Jahre ihren Wirtschaftsdünger untersuchen lassen und erweiterte Abstandsauflagen zu Gewässern einhalten (>5% Hangneigung 5 m, >10% Hangneigung 10 m).

Nähere Informationen hierzu finden Sie auf aglw.de.

AGLW, 06623-933207


Beitrag vom 17. Februar 2021

Eierlikör aus der Mobilstallhaltung

Unsere Region Waldhessen hat sich für das Frühjahr etwas ganz Besonderes ausgedacht. Rechtzeitig zu Ostern haben wir einen Eierlikör aus regionalen Mobilstalleiern entwickelt. Handwerklich hergestellt von einem Konditormeister mit hochwertigen Zutaten wie feinste Bourbon Vanille.

Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209


Beitrag vom 30. Januar 2021

Winterveranstaltung der AGLW

Auf Grund der gegebenen Umstände wird die Arbeitsgemeinschaft Land- und Wasserwirtschaft in diesem Jahr leider keine Präsenzveranstaltung durchführen. Es wurde sich dazu entschieden verschiedene Kurz-Videos zu unterschiedlichen Themen auf der Homepage zu veröffentlichen, sodass sich jeder Interessierte je nach verfügbarer Zeit zu den unterschiedlichen Schwerpunkten informieren kann. Bei Fragen darf gerne der Kontakt zur AGLW gesucht werden. Die ersten Videos werden ab dem 15.02. unter www.aglw.de/videos/ zu finden sein.

Tel.: 06623/933207

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!   


Beitrag vom 18. Januar 2021

Anrechnung der N-Herbstdüngung

Nach der neuen Düngeverordnung (DüV) − die seit dem 01.05.2020 gilt − dürfen Winterraps und ‑gerste außerhalb der nitratbelasteten Gebiete (nach §13 der DüV) auch im Herbst weiterhin gedüngt werden. Neu ist allerdings, dass der pflanzenverfügbare Stickstoffanteil (bzw. Mindestwirksamkeit der Stickstoffausnutzung) der Herbstdüngung bei der Frühjahrsdüngebedarfsermittlung mit angerechnet werden muss. Dieser ist vom N-Bedarfswert der jeweiligen Kultur abzuziehen. Weiterhin müssen verschiedene andere Faktoren, wie z. B. der Nmin-Gehalt, der Humusgehalt (>4,0 %), die Vor-/Zwischenfruchtwirkung und die organische Vorjahresdüngung vom Düngebedarf abgezogen werden. Die Mindestwirksamkeit für die N-Ausnutzung von Rinder- und Schweinegülle sowie flüssigen Biogasanlagengärrückstand auf Ackerland wurde in der neuen DüV um jeweils 10% erhöht (Grünland ab 2025).

AGLW, 06623-933207


Beitrag vom 18. Januar 2021

Produkte aus unserer Heimat – Genuss im Wandel der Jahreszeiten: Käse aus Kuh- und Ziegenmilch

Die Region Waldhessen lädt Sie im Januar dazu ein, auf eine kulinarische Entdeckungsreise zu gehen. Frische Kuh- und Ziegenmilchprodukte aus Waldhessen sind jetzt ein Genuss. Frischkäse, Camembert, Weichkäse und Schnittkäse stehen auf dem Speiseplan. Ob Frischkäse als Brotaufstrich, Camembert und Weichkäse zu Salaten oder Schnittkäse auf duftendem regionalem Bauernbrot mit reinem Roggensauerteig. Dazu passt handwerklich hergestelltes, frisches Rotenburger "DUNKEL": Ein Bier mit dunklem malzaromatischen Körper.

Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209


Beitrag vom 05. Januar 2021

Antragsverfahren „Gemeinsamer Antrag“ (GA) 2021

Die Antragskampagne 2021 wird aufgrund der Corona-Lage aller Voraussicht nach – ebenso wie die vorherige – mit einem geringen Anteil an persönlichem Kontakt auskommen müssen. Im Rahmen der diesjährigen Antragskampagne werden – anders als in den Jahren zuvor – keine USB Sticks mehr versandt. Stattdessen erfolgt die Bearbeitung und Abgabe der Gemeinsamen Anträge 2021 ‚online‘ über einen der gängigen Internetbrowser ‚Mozilla Firefox‘ oder ‚Microsoft Edge‘. Die entsprechenden Anmeldeinformationen werden zu gegebener Zeit schriftlich mitgeteilt. Der Zugang erfolgt dann mit der gleichen Nutzer- und Passwortkennung wie bei der ZID (Zentrale InVeKoS-Datenbank), die bereits seit Jahren für die Übertragung von Zahlungsansprüchen genutzt wird. Das Antragsportal soll voraussichtlich zum 01.03.2021 freigeschaltet werden. Sollten sich bereits vor der Antragstellung betriebliche Änderungen (bspw. Betriebsübergabe/-gründung usf.) ergeben, sollten diese umgehend dem Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19 (Gebäude C), 36251 Bad Hersfeld angezeigt werden. Sofern sich im Rahmen der Antragsbearbeitung Rückfragen bzw. Problemstellungen ergeben, stehen Ihnen die Kolleginnen und Kollegen des Fachdienstes (in jedem Fall telefonisch) zur Verfügung. Da momentan frühestens im Jahr 2023 eine weitreichende Reform der europäischen Agrarpolitik konkret im Antragswesen zum Tragen kommt, ergeben sich zunächst keine einschneidenden Änderungen im Förderrecht und bei den zugehörigen Bestimmungen. Weitere Informationen sind im Fachdienst Ländlicher Raum erhältlich


Thomas Krenzer, 06621/87-2221; Sebastian Ernst, 06621/87-2255