Aktuelles

Mai 2019


Beitrag vom 25. Mai 2019

Aktuelle Situation: Wetter

Die gut entwickelten Herbstbestände hungerten zum Teil erheblich im trockenen April. Die ausgezehrten Wasservorräte im Boden konnten im Winter nur unzureichend aufgefüllt werden. Durch Niederschläge seit Ende April konnte das Wachstum nun Fahrt aufnehmen. Nun kommt auch der Dünger zur Wirkung, was wir durch mehrere NitraCheck-Untersuchungen feststellen konnten. Die kühle Phase der letzten Tage (Eisheilige) hat die Bodentemperatur wieder auf rund 9°C in 5 cm (6°C in 20 cm) fallen lassen. Vielerorts hat der Nachtfrost den frühen Mais arg gebeutelt. Die noch jungen Pflanzen (BBCH 12) sind sehr blass und die Spitzen oft nekrotisch abgefroren. Doch bei steigenden Temperaturen in Luft und Boden werden sich die Bestände in den kommenden Tagen wohl wieder erholen.


Beitrag vom 25. Mai 2019

Aktuelle Situation: Getreide

Im Allgemeinen ist zu erkennen, dass jetzt nach den Niederschlägen die Düngung der 2. Gabe voll zur Geltung kommt. Die Höhe der 3. Gabe sollte deshalb realistisch eingeschätzt werden (zirka 30 % der geplanten Gesamt-Düngemenge). Die laut DBE ermittelte Obergrenze muss nicht erreicht werden. Um die Kornfüllung zu fördern sollte in BBCH 39/49 in die Bestände gefahren werden.

Der Winterweizen befindet sich vermehrt in BBCH37 bis 39, die Wintergerste in BBCH 51/53 (Ährenschieben).

Um die Kornfüllung zu fördern, sollte eine Spätgabe im Weizen in BBCH 39/49 fallen. Auf Standorten und in Beständen, wo Qualitätsweizen realisiert werden kann, sollte die Spätgabe gesplittet oder nach hinten geschoben werden um die Proteinbildung im Korn zu fördern (BBCH 51/61 – spätestens Blühbeginn). Dabei sollte dann auf N-stabilisierte Dünger verzichtet werden.


Beitrag vom 25. Mai 2019

Aktuelle Situation: Mais

Wie schon erwähnt, ist der Mais stark gestresst von den niedrigen Temperaturen der letzten Tage. Die Blattspitzen sind zum Teil kaputt gefroren und die Bestände präsentieren sich häufig in einem hellgrünen blassgelblichen Ton. Das Wachstum schien zu stagnieren. Dies ist auf die niedrigen Bodentemperaturen und auf vereinzelte Nachtfröste zurückzuführen. Ein Düngebedarf sollte bei erfolgter Unterfußdüngung oder aber auch bei organischer Düngung nicht zu erwarten sein. Zu achten ist aber auf eine sichere Versorgung mit Schwefel à ca. 15 kg S/ha.

Eine Versorgung mit Mikronährstoffen im 4-8 Blattstadium kann den gestressten Mais in der weiteren Entwicklung helfen:

Bor 400-500 g/ha
Mangan 300-500 g/ha
Zink 400-500 g/ha

Eine Düngung mit Bor sollte im 4 Blattstadium erfolgen. Die warmen Bedingungen am Wochenende führten dazu, dass auf vielen Schlägen der Mais wieder eine grüne Farbe angenommen und sich gut erholt hat.

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