Andere Themen 2019

Beiträge aus dem Jahr 2018

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Beitrag vom 27. September 2019

Nmin-Bodenprobenentnahme 2019

Ab Mitte Oktober werden wieder Bodenproben (Nmin, z.T. Grundnährstoffe, C/N-Verhältnis und Schlämmanalysen) in den durch die AGLW betreuten Gebiete genommen. Nmin-Werte im Herbst geben Auskunft über die N-Ausnutzung der Kulturen.

B. Sokolowski, AGLW, 06623-933207


Beitrag vom 26. September 2019

Honig aus der Region

Winter ist Honigzeit. Und auch wenn es noch warm draußen ist: Ein guter Honig hellt die dunkler werdenden Tage wirklich auf und macht schon morgens gute Laune beim Frühstück. Umso mehr, wenn er von einem guten Imker aus der Heimat kommt. Daher ist ein wirklich guter Honig in erster Linie ein Honig aus der Region – der belastet die Umwelt nicht durch transportbedingte CO2-Emission und stellt quasi die konzentrierte, regionale Bestäubungsleistung dar. Honig ist ein Naturprodukt und es macht Spaß, seine Geschmacksvielfalt zu entdecken. Und: Bienen sind für Deutschland wichtige Nutztiere, deren Vorkommen wir mit dem Verzehr von regionalem Honig stärken können. Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209.


Beitrag vom 16. September 2019

Kernsperrfristen einhalten

Laut aktueller Düngeverordnung darf auf Ackerland nach Ernte der Hauptfrucht bis zum 31.1. kein Stickstoff (N) mehr gedüngt werden. Allerdings gibt es Ausnahmen: Zu Zwischenfrüchten, Winterraps und Feldfutter ist die N-Düngung bis zum 1.10. erlaubt, wenn die Aussaat bis zum 15.9. erfolgte. Das gilt auch für W.-Gerste nach Getreidevorfrucht bei einer Aussaat bis zum 1.10.. Ein zu erwartender Düngebedarf ist die Grundvoraussetzung für den Düngereinsatz. Auf Grünland, Dauergrünland und bei mehrjährigem Feldfutterbau gilt das N-Düngeverbot vom 1.11. bis 31.1.. Festmist und Kompost dürfen nicht vom 15.12. bis zum 15.1. gedüngt werden.

Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233


Beitrag vom 16. September 2019

Änderung bei den ökologischen Vorrangflächen (Zwischenfrüchte)

Bis zum 01. Oktober 2019 besteht noch die Möglichkeit, Änderungen bei den für das Jahr 2019 beantragten ökologischen Vorrangflächen vorzunehmen. Dies betrifft allerdings ausschließlich die Aussaat von Zwischenfrüchten mit einer Kulturpflanzenmischung. Sofern insbesondere aus witterungsbedingten Gründen die Zwischenfrüchte auf anderen Schlägen angebaut werden sollen, als dies ursprünglich geplant und im diesjährigen Flächenantrag angegeben war, kann bis zum vorgenannten Termin noch ein entsprechender Änderungsantrag gestellt werden. Darin sind sowohl die bisher vorgesehenen als auch die stattdessen gewählten Schläge zu benennen.

Die Formulare (Antrag auf Modifikation) sind auf dem USB-Stick HELENA enthalten bzw. im Fachdienst Ländlicher Raum unter Tel.: 06621/87-2255 bestellbar.


Beitrag vom 02. September 2019

Gefahren im Straßenverkehr - Maisernte

Die Maisernte in unserem Landkreis steht vor der Tür, der Erntetermin richtet sich nach Wetterlage und Abreifezustand der Maisbestände. Durch die Maisernte kommt es zu einem vermehrten Auftreten landwirtschaftlicher Gespanne im Straßenverkehr. Schlepper werden oft in Breite und Geschwindigkeit unterschätzt. Besondere Aufmerksamkeit gilt beim Einbiegen auf Feldwege bzw. auf öffentliche Straßen. Landwirtschaftliche Anbaugeräte schwenken aus bzw. Anhänger benötigen einen größeren Radius zum Abbiegen. Wenn auf beiden Seiten mit entsprechender Rücksicht gehandelt wird, können Unfälle durch umsichtiges Handeln vermieden werden.

F. Schwarz, KBV, 06621-77084


Beitrag vom 13. August 2019

Düngebedarf bei Herbstdüngung ermitteln

Um den Herbst-Düngebedarf ordnungsgemäß zu erfassen, stellen wir ein Formular bereit. Eine zusätzliche Nmin-Beprobung ist nicht erforderlich. Stand jetzt (07.2019) gilt nach wie vor: die 30/60-Regelung, die bekannten Sperrfristen und ein Düngebedarf bei Gerste nach Getreidevorfrucht, zu Winterraps und Zwischenfrüchten (Aussaat bis 15.09). Die Wintergerste generierte in diesem Jahr gute Erträge, da sie die gefallenen Niederschläge aus dem Mai noch gut ausnutzen konnte. Bei Sommerungen und Weizen werden die Erträge eher unterdurchschnittlich sein. Hier wird häufig eine positive Stickstoffbilanz hinterbleiben, was den Düngebedarf zur Folgefrucht deutlich senkt. Auf solchen Flächen sollte eine Düngung im Herbst unterbleiben.

AGLW, P. Pfister, 06623-933207, http://start.aglw.de/wrrl.html


Beitrag vom 22. Juli 2019

Frische Kräuterküche

Mild oder würzig, anregend und scharf, bitter oder pikant – für jeden Geschmack ist ein Kraut gewachsen. Jetzt startet die neue Kräutersaison und auf dem Wochenmarkt oder direkt beim Erzeuger können die ersten jungen Kräuter erworben werden. Biokräuter verleihen Gerichten jeder Art eine außergewöhnliche Note, da Geschmack und Aroma besonders intensiv sind. Die Auswahl, die der Kräutergarten im August zu bieten hat, ist groß. Von der guten alten Petersilie, die als Zutat in Suppen, Eintöpfen, Salaten und Fleischgerichten gleichermaßen geeignet ist, bis hin zum Basilikum, das nicht zuletzt in Kombination mit Tomaten und Mozzarella mediterrane Genussmomente auf den Teller zaubert.

Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209


Beitrag vom 06. Juni 2019

Trichinenprobenentnahme durch Jäger – Schulungstermin 04.07.2019

Jäger dürfen Trichinenproben (Untersuchungspflicht für Wildschweine!) entnehmen und die Wildkörper kennzeichnen, wenn sie entsprechend geschult und von der zuständigen Behörde beauftragt wurden. Verbindliche Anmeldungen zur kostenpflichtigen Schulung inklusive „Starterset“ (45 EUR) am 04.07.2019 um 17.30 Uhr bitte an den Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Wilhelm-Wever-Straße 1, 36251 Bad Hersfeld, Telefon 0 66 21 – 87 23 02, Email Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!. Bereits vorgemerkte Teilnehmer werden gebeten, Ihre Teilnahme an dem Termin zu bestätigen, falls noch nicht geschehen.

Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Wilhelm-Wever-Straße 1, 36251 Bad Hersfeld, Telefon 0 66 21 – 87 23 02


Beitrag vom 31. Mai 2019

PAMIRA-Sammelaktion

Pamira ist ein einfaches System zur umweltgerechten Entsorgung leerer Pflanzenschutzmittelbehälter. Zurückgenommen werden Kanister aus Kunststoff und Metall sowie Faltschachteln, Papier und Kunststoffsäcke. Die Verpackungen müssen das PAMIRA Zeichen tragen und gespült sein. Die Verschlüsse sind getrennt anzuliefern und Behälter über 50 Liter sollen durchtrennt werden. Abgabestellen- und Termine sind: Landhandel Brenzel, Eiterfeld vom 11.06.2019-12.06.2019, Raiffeisen Waren GmbH, Bebra vom 18.06.2019-19.06.2019 und Raiffeisen Westfalen Mitte eG, Eschwege vom 03.07.2019-04.07.2019. Alle Informationen zur Sammlung finden Sie unter www.PAMIRA.de.

R. Jacob, Fachdienst Ländlicher Raum, Bad Hersfeld, Tel.: 06621-87-2233


Beitrag vom 17. Mai 2019

Schaf- und Ziegenbeweidung / Führen der Schlagkartei bei HALM

Für Betriebe mit Schaf- oder Ziegenbeweidung wird die Fördermaßnahme „Gewährung einer Zuwendung für die bessere Absicherung gegen Gefährdungen durch große Beutegreifer“ angeboten. Hier ist eine Förderung in Höhe von 17,- € je Hektar Weidefläche möglich. Dabei können alle Flächen des Betriebes einbezogen werden, die überwiegend mit Schafen oder Ziegen beweidet werden. Die Antragsfrist endet am 11.06.2019. Antragsunterlagen und weitere Informationen sind im Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19, 36251 Bad Hersfeld erhältlich. Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass insbesondere bei Teilnahme an der HALM-Grünlandextensivierung Schlagkarteien mit Angaben zu Art und Zeitpunkt der Nutzung geführt werden müssen (Tel.: 06621/87-2221).


Beitrag vom 10. Mai 2019

HALM-Anträge stellen

Zum Ende dieses Jahres enden bei den meisten Teilnehmern am Hessischen Programm für Agrarumwelt- und Landschaftspflegemaßnahmen (HALM) die aktuellen Verpflichtungen. Um eine direkte Anschlussförderung zu erhalten, muss bis spätestens zum 01.10.2019 ein Zuwendungsantrag gestellt werden. Es empfiehlt sich allerdings, diese Antragsfrist nicht auszureizen, sondern bereits in den kommenden Wochen beim Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19, 36251 Bad Hersfeld vorzusprechen. Die Förderangebote reichen vom Ökologischen Landbau über die Grünlandextensivierung bis zu verschiedenen Maßnahmen im Ackerbau wie Blühflächen, Gewässer- und Erosionsschutzstreifen sowie dem Anbau von Zwischenfrüchten. Unklar ist bisher noch, ob auch eine weitere Teilnahme am Programm Vielfältige Kulturen im Ackerbau (5 verschiedene Hauptfrüchte) möglich sein wird. Jeder HALM-Antrag begründet einen 5-jährigen Verpflichtungszeitraum mit Beginn ab dem 01.01.2020. Die Fördervoraussetzungen und Bedingungen bleiben unverändert im Vergleich zu den bisherigen Bestimmungen, Antragsformulare sind im Fachdienst Ländlicher Raum erhältlich. Zusätzlich besteht für Betriebe mit Schaf- oder Ziegenbeweidung das Förderangebot „Gewährung einer Zuwendung für die bessere Absicherung gegen Gefährdungen durch große Beutegreifer“. Hier ist eine Förderung in Höhe von 17,- € je Hektar Weidefläche möglich. Dabei können alle Flächen des Betriebes einbezogen werden, die überwiegend mit Schafen oder Ziegen beweidet werden. Für diesen Antrag gilt allerdings die Frist 11.06.2019.

Weitere Informationen sind unter Tel. 06621/ 87-2224 erhältlich.


Beitrag vom 03. Mai 2019

Sichere Weidezäune

Die Weidehaltung ist ein weit verbreitetes Haltungsverfahren für viele Tierarten. Ein Risiko der Weidehaltung sind mögliche Tierausbrüche. Für Schäden, die aus Weiden ausgebrochene Tiere verursachen, haftet der Tierhalter. Doch was gilt es bezüglich des Weidezaunes zu beachten? Eine aid-Informationsbroschüre dazu kann kostenlos unter folgendem Pfad im Internet heruntergeladen werden: https://www.ble-medienservice.de -> Landwirtschaft -> Nutztiere -> „Sichere Weidezäune“.

Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Wilhelm-Wever-Straße 1, 36251 Bad Hersfeld, Telefon 0 66 21 – 87 23 02


Beitrag vom 03. Mai 2019

Produkte aus unserer Heimat – Genuss im Wandel der Jahreszeiten: Käse aus Kuh- und Ziegenmilch

Die Region Waldhessen lädt Sie ein, auf kulinarische Entdeckungsreise zu gehen. Kühe und Ziegen erfreuen sich am Grün, die Weidesaison geht dem Ende zu. Frische Kuh- und Ziegenmilchprodukte aus Waldhessen sind jetzt ein Genuss. Frischkäse, Camembert, Weichkäse und Schnittkäse stehen auf dem Speiseplan. Ob Frischkäse als Brotaufstrich, Camembert und Weichkäse zu Salaten oder Schnittkäse auf duftendem Bauernbrot. Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de

Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209


Beitrag vom 23. April 2019

Ende der Antragsfrist Gemeinsamer Antrag Flächen 2019

Am 15.05.2019 endet die Abgabefrist für den Gemeinsamen Antrag Flächen 2019. Werden Anträge nach diesem Termin eingereicht, müssen die beantragten Beihilfen um 1 % je Kalendertag Verspätung gekürzt werden. Ebenso sind bis zum 15.05.2019 noch Änderungen in den bereits gestellten Flächenanträgen möglich. Sofern noch Zahlungsansprüche (ZA) mit Wirkung für das laufende Jahr abgegeben oder aufgenommen werden sollen, muss dies ebenfalls spätestens zum Stichtag 15.05.2019 erfolgen. Die Umbuchung der ZA in der Zentralen InVeKoS-Datenbank (ZID) kann noch innerhalb von 25 Kalendertagen nach dem 15.05. (spätestens am 09.06.) durchgeführt werden, allerdings muss dabei als Übergabedatum der ZA der 15.05. in der Datenbank erfasst werden.

Weitere Informationen sind unter Tel. 06621/ 87-2255 erhältlich.

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Beitrag vom 12. April 2019

Aktuelles zu Ostern

Nicht nur das Osterei vom regionalen Huhn, jetzt auch aus dem Mobilstall, ist zu dieser Zeit gefragt, sondern auch das Brathähnchen aus Waldhessen wird in diesem Jahr aus BIO Freilandhaltung angeboten. Auch in diesem Jahr bieten „Gutes aus Waldhessen“-Betriebe Eier aus ökologischer Erzeugung, Freilandhaltung und Bodenhaltung an. Aus welcher Haltung unsere Eier stammen, zeigt ihr Erzeugercode auf der Schale: 0 = Ökologische Erzeugung, 1 = Freilandhaltung, 2 = Bodenhaltung. Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de.

Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209

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Beitrag vom 15. März 2019

Regionale Broschüre für Direktvermarkter

Unter dem Motto „Regionale Entdeckungen-Genuss aus Hersfeld Rotenburg“ gibt das Regionalforum in Zusammenarbeit mit dem Landkreis und den Partnern „Gutes aus Waldhessen“ und Kreisbauernverband eine regionale Broschüre raus. Der Eintrag in der Broschüre ist kostenfrei. Bis Ende März können sich interessierte Anbieter melden und mit Hilfe eines Fragebogens ihre Angebote und Kontakte nennen. Nach Möglichkeit soll die Broschüre bis zum Hessentag im Juni in Bad Hersfeld veröffentlicht werden. Alle Partner des Projektes freuen sich, wenn zahlreiche Erzeuger und Vermarkter aus dem Landkreis mitmachen und ein bunter Strauß an regionalen Produkten präsentiert werden kann.

Kontaktadresse per E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

R.Jacob, FD LäRa, Tel.: 06621-87-2233

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Beitrag vom 04. Februar 2019

Kräuterküche im Frühjahr

Mild oder würzig, anregend und scharf, bitter oder pikant – für jeden Geschmack ist ein Kraut gewachsen. Biokräuter verleihen Gerichten jeder Art eine außergewöhnliche Note, da Geschmack und Aroma besonders intensiv sind Von der guten alten Petersilie, die als Zutat in Suppen, Eintöpfen, Salaten und Fleischgerichten gleichermaßen geeignet ist, bis hin zum Basilikum, das nicht zuletzt in Kombination mit Tomaten und Mozzarella mediterrane Genussmomente auf den Teller zaubert.

Weitere Infos zu Bezugsmöglichkeiten finden sie unter www.gutes-aus-waldhessen.de

Gutes aus Waldhessen e. V., 06621/87 – 2209

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Beitrag vom 28. Januar 2019

Neue Merkblätter zur Tierhaltung auf der Homepage des Landratsamtes

Wer z.B. Schafe, Ziegen oder Geflügel halten möchte, hat bestimmte Dinge bei der Anmeldung und Haltung zu beachten. Dies betrifft nicht nur die Tierhaltung im Rahmen der Landwirtschaft, sondern auch reine Hobbyhaltungen. Für viele Neueinsteiger ist es jedoch schwer, einen Überblick über die Fülle an Vorschriften zu bekommen. Daher hat der Fachdienst Veterinärwesen neue Merkblätter z.B. für die Haltung von Hobby-Geflügel, die Schaf-/Ziegenhaltung, die Haltung von Minischweinen und anderen Tierarten auf der Homepage des Landratsamtes zum Herunterladen bereitgestellt.

Sie finden die Merkblätter unter www.hef-rof.de → Formulare & Vordrucke → Veterinärwesen und Verbraucherschutz. Auf Anfrage können die Merkblätter auch direkt beim Fachdienst angefordert werden

Tel.: 06621-872302/Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

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Beitrag vom 18. Januar 2019

Dürrehilfe 2018 – eine Bilanz

Das Jahr 2018 war bundesweit geprägt von einer extremen Dürresituation, die zu starken Einbußen in der landwirtschaftlichen Bodenproduktion führte. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg war bei allen Kulturen ein signifikanter Ertragsrückgang zu verzeichnen, besonders betroffen war allerdings der Futterbau mit Einbußen von durchschnittlich über 50 %. Seitens des Bundes wurde ein Hilfsprogramm aufgelegt, an dem sich die Bundesländer beteiligen konnten. Das Land Hessen entschied sich für die Teilnahme, die erforderlichen Mittel wurden jeweils zur Hälfte durch den Bund und das Land bereitgestellt. Förderberechtigt war der landwirtschaftliche Betrieb, wenn er eine Existenzgefährdung infolge der Dürresituation nachweisen konnte sowie einen Ertragsrückgang um mindestens 30 % bezogen auf den vorangegangenen 3-Jahres-Durchschnitt. Dazu mussten umfangreiche Daten aus den betrieblichen Buchführungsabschlüssen erhoben werden. Außerdem waren die Vermögensverhältnisse offenzulegen und kurzfristig liquidierbares Privatvermögen vorrangig zur Schadensregulierung einzusetzen. Vom ermittelten Schaden werden bis zu 50 % als sogenannte Billigkeitsleistung gewährt. Im Landkreis Hersfeld-Rotenburg wurden bis zum Ende der Antragsfrist (21.12.2018) insgesamt 30 Anträge auf Dürrehilfen gestellt. Diese geringe Antragszahl (lediglich ca. 2,4 % der landwirtschaftlichen Betriebe) ist den strengen Zugangskriterien zum Hilfsprogramm sowie dem damit verbundenen hohen bürokratischen Aufwand geschuldet. Die endgültige Prüfung und Berechnung der Anträge wird auf Basis der Buchführungsabschlüsse des Wirtschaftsjahres 2018/19 erfolgen, wenn alle betrieblichen Daten des Erntejahres 2018 ausgewertet sind und die tatsächlichen Dürreschäden ermittelt wurden.

Thomas Krenzer, FD Ländlicher Raum, 06621/87-2221

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Beitrag vom 14. Januar 2019

Landwirtschaftliche Hinweise zur Dokumentation von Pflanzenschutzmaßnahmen

Die Pflanzenschutzmaßnahmen eines jeden Jahres müssen spätestens zum 31.12. vollständig dokumentiert sein und mindestens drei Jahre aufbewahrt werden. Aufzuzeichnen sind: Bezeichnung des Mittels, Datum der Anwendung, verwendete Menge, behandelte Fläche, Kulturpflanze und Name des Anwenders. Aktualisieren Sie zudem jetzt in den Wintermonaten Ihre Bestandsliste im Pflanzenschutzmittellager; achten Sie darauf, dass die Pflanzenschutzmittel frostfrei und unzugänglich für Nichtbefugte gelagert sind. Sachkunde: Die Gültigkeit der Fortbildungsbescheinigung beträgt 3 Jahre: prüfen Sie daher, ob eine Anschlussschulung notwendig ist. Fortbildungstermine finden Sie auf der Homepage des LLH sowie im Hessenbauer.

Karl-Heinrich Claus, LLH HEF/FD; 0160 90725736

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Beitrag vom 14. Januar 2019

Ende der Kernsperrfristen

Das Aufbringungsverbot von Festmist, festen Gärrückständen und Komposten endet am 15.01.2019. Für alle anderen Düngemittel mit wesentlichen N-Gehalten, wie Gülle endet die Sperrfrist am 31.01.2019. Auch darüber hinaus gilt: Die Aufbringung auf überschwemmten, wassergesättigtem, schneebedecktem oder gefrorenem Boden ist verboten. Eine Aufbringung ist dann zulässig, wenn der Boden durch Auftauen aufnahmefähig wird, keine Abschwemmgefahr besteht, eine Pflanzendecke existiert und Bodenverdichtungen vermieden werden. Maximal dürfen dann 60 kg Ges.-N/ ha ausgebracht werden, diese Grenze gilt aber nicht für Festmist, feste Gärrückstände und Komposte.

R. Jacob, FD LäRa, 066621-87-2233

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Beitrag vom 07. Januar 2019

Betriebsübergaben / neue Gemarkungen im Flächenantrag

Die Antragstellung Gemeinsamer Antrag 2019 erfolgt wie im Vorjahr über das Programm HELENA. Dazu werden gegen Ende Februar wieder USB-Sticks mit den Vorjahresdaten an die Landwirtinnen und Landwirte verschickt. Sofern eine Betriebsübergabe stattgefunden hat, kann sich der Hofnachfolger noch bis zum 15. Januar 2019 beim Fachdienst Ländlicher Raum, Hubertusweg 19 in Bad Hersfeld bzw. unter Tel.: 06621/87-2222 registrieren lassen. Dadurch ist es möglich, den Antrag 2019 bereits mit den neuen persönlichen Daten erstellen zu lassen. Ähnliches gilt, falls neue Flächen in Gemarkungen hinzukommen, in denen der Betrieb bisher noch nicht gewirtschaftet hat. Damit die Luftbilder dieser neuen Gemarkungen im Programm HELENA generiert werden können, ist ebenfalls eine Mitteilung an obige Adresse/Telefonnummer bis zum 15. Januar 2019 erforderlich.

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Beitrag vom 07. Januar 2019

Stichtags- und Übernahmemeldungen nach der Viehverkehrsverordnung

Alle Schweine-, Schaf- und Ziegenhalter müssen zum Jahresbeginn bis spätestens 15. Januar die am 01. Januar gehaltene Anzahl an Tieren (Stichtagsmeldung) und im Jahresverlauf bei Übernahmen von zugekauften Tieren in ihren Bestand sog. Übernahmemeldungen machen. Dies wird sehr häufig vergessen und soll hiermit den Betroffenen noch einmal in Erinnerung gerufen werden. Die Meldungen können entweder online direkt in der HIT-Datenbank oder per Fax bzw. Meldekarte an den HVL in Alsfeld erfolgen. Die Stichtagsmeldung wird oft fälschlicherweise mit der Meldung an die Hessische Tierseuchenkasse verwechselt.

Weitere Informationen erhalten Sie unter http://www.hvl-alsfeld.de/viehverkehrsverordnung/.htm oder beim Fachdienst Veterinärwesen und Verbraucherschutz, Wilhelm-Wever-Str. 1, Bad Hersfeld; Tel.: 06621-87 2302.

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