WRRL

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (EU-WRRL;  RL 2000/60/EG) trat am 22.12.2000 in Kraft. Sie umfasst sowohl die Oberflächengewässer (inkl. Küsten- und Übergangsgewässer) als auch das Grundwasser. Das Ziel der WRRL ist es, in der EU einheitliche Gewässerschutzstandards (als Ordnungsrahmen) einzuführen und diese permanent zu gewährleisten. Somit sollen die Gewässerschutzunterschiede innerhalb der EU angeglichen, ein Verschlechterungsverbot (der aktuelle Gewässerzustand soll sich chemisch und biologisch nicht verschlechtern, beim Grundwasser soll keine mengenmäßige und chemische Verschlechterung stattfinden) sowie ein Verbesserungsgebot (Reduktion von Verschmutzungen) implementiert und ein guter ökologischer Gewässerzustand erreicht werden. Zudem sind erheblich verschmutze Gewässer zu sanieren. Darüber hinaus soll die Wassernutzung nachhaltig und ausgewogen erfolgen. Bis zum Jahre 2027 soll bei den Oberflächengewässern ein dauerhafter „guter ökologischer und chemischer Zustand" und beim Grundwasser ein „guter mengenmäßiger und chemischer Zustand" mittels verschiedener Maßnahmen erreicht werden.

In Hinblick auf die Landwirtschaft erweisen sich besonders diffuse N- und P-Einträge als problematisch. Somit ist die Düngeplanung so zu gestalten, dass zum einen gute Erträge erreicht und zum anderen die Nährstoffimmission in Gewässerkörper deutlich reduziert werden.

 

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